Beim Open Data Day steht das Machen im Vordergrund.
Hier kannst Du im Team mit anderen Deine Ideen ausarbeiten, umsetzen und Feedback zum Ergebnis bekommen.
Du kommst mit Vertretern der Stadt ins Gespräch und lernst Leute kennen, die wie Du die Chancen von Open Data sehen.
Das Haupt-Event:
Samstag, 23. Februar 2013
ab 9:30 bis ca. 22 Uhr
STARTPLATZ, Mediapark 5, Köln (OSM, GMaps)
Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfehlen sich die Stationen Hansaring (S- und Regionalbahnen, Stadtbahn) und Christophstraße/Mediapark (Stadtbahn).
Die Fortsetzung – für alle, die mehr wollen:
Sonntag, 24. Februar 2013
ab 10:00 Uhr, Ende offen
Coworking Cologne Bottfabrik, An der Bottmühle 5, 50678 Köln (Achtung! Neue Adresse in der Südstadt! - OSM, GMaps)
Erreichbar über die Stadtbahn-Haltestelle Uberring.
Warmlaufen
Ihr kommt erst mal an, macht Euch mit der Kaffeemaschine vertraut und trinkt Euer erstes Tässchen.
Begrüßung und Einführung
Wir erzählen Euch genau, was wir vor haben und wie wir uns den Tag mit Euch vorstellen. Dazu erzählen wir auch ein bisschen was über Open Data.
Vorstellung Eurer Projektideen
Ihr habt 100 Sekunden Zeit, Euer Projekt des Tages anzupreisen und Mitstreiter hierfür zu finden. Ihr sucht Leute mit bestimmten Fähigkeiten? Jetzt könnt Ihr versuchen, diese für Eure Idee zu begeistern.
Übrigens könnt Ihr Eure Projektideen schon vorher im Wiki zur Veranstaltung eintragen.
Wer ohne konkrete Idee kommt, kann sich nun entscheiden, ob er eine der präsentierten Ideen unterstützen will und kann den Teams sein/ihre Hilfe anbieten.
Der Open Data Day ist eine offene, für die Teilnehmer kostenlose Veranstaltung. Jeder, der an Open Data interessiert ist, kann teilnehmen.
Wir möchten, dass der Open Data Day eine interdisziplinäre Veranstaltung wird. Neben Entwicklerinnen und Entwicklern laden wir Designer-/innen, Journalistinnen und Journalisten, Daten-Analystinnen und -Analysten (Statistiker-/innen, Mathematiker-/innen), Informationsarchitektinnen und -architekten, Usability-Spezialistinnen und -spezialisten und alle anderen ein, die etwas mit offenen Daten anstellen wollen.
Wenn Du teilnehmen möchtest, wäre es toll, wenn Du Dich vorab im Wiki in die Liste der Teilnehmer eintragen würdest. Gib dort den Link zu Deinem Twitter-Account an, und Du erscheinst (mit etwas Verzögerung) hier mit Bild.
Du hast schon eine Idee, woran Du arbeiten möchtest? Dann trag diese bitte ebenfalls im Wiki ein. Damit kannst Du schon frühzeitig mögliche Mitstreiter für Dein Projekt motivieren.
Auch wenn Du noch nicht weißt, woran Du arbeiten könntest, könnte ein Blick ins Wiki hilfreich sein. Vielleicht inspirieren Dich die Ideen, die andere eingetragen haben, oder Du möchtest Dich direkt einem Projekt anschließen.
Apropos Idee: Schau doch auch mal unten in die Liste mit Open-Data-Angeboten. Damit lässt sich schon einiges anstellen. Und falls Du ein Informationsangebot kennst, dass noch nicht als Open Data zur Verfügung steht, könntest Du Dir die Bereitstellung eines solchen Angebots vornehmen. So wie es zum Beispiel Offenes Köln oder Open KVB machen.
Jenseits der Veranstaltung gibt die Open Data NRW Mailingliste, gehostet von der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., ein Forum für den Austausch unter interessierten aus Nordrhein-Westfalen. Es würde uns freuen, vor oder nach dem Event hier von Dir zu hören.
Zahlreiche Treffen zu verschiedensten Themen im Kölner Raum sind auf Nerdhub Cologne zu finden.
Open Data steht für frei zugängliche, für jegliche Nutzung kostenlose sowie maschinell auswertbare Daten. Diese Daten können aus der Öffentlichen Hand stammen, aber auch von Unternehmen oder anderen Organisationen bereit gestellt werden.
Die Öffnung von Datenbeständen im Sinne von Open Data ermöglicht neue Anwendungen wie Visualisierungen, Verknüpfung mit anderen Daten, neue Services für die Nutzer, sowie mehr Transparenz: Was geschieht mit unseren Steuergeldern? Wie gut ist die Luft, die wir atmen oder das Wasser, das wir trinken?
In Deutschland sammeln einzelne Städte und Bundesländer erste Erfahrungen mit der Offenlegung von Datenbeständen aus der Verwaltung. Am Prototypen einer bundesweiten Open-Data-Plattform wird zur Zeit gearbeitet. Darüber hinaus veröffentlichen einige Behörden und Organisationen Daten aus verschiedenen Bereichen.
Wir stehen hier sicherlich noch am Anfang einer Entwicklung. Um diese Entwicklung zu fördern, gibt es Veranstaltungen wie den Open Data Day. Hier soll der Nutzen Offener Daten deutlich gemacht werden und auch gezeigt werden, wo uns Offene Daten noch fehlen.
Eine Zusammenstellung von Datenangeboten mit spezieller Berücksichtigung der Relevanz für die Kölner Umgebung bzw. NRW. Leider genügen die Lizenzbedingungen oft nicht den Ansprüchen an Open Data. Es ist daher im Einzelfall auf die Nutzungsbedingungen zu achten.
Die Stadt Köln hat sich das Ziel gesetzt, die Veröffentlichung von Datenbeständen zur Regel zu machen. Auf der Website offenedaten-koeln.de gibt es bereits einige Datenangebote: Haushaltsdaten (Gesamtergebnisplan, Gesamtfinanzplan, Teilergebnisplan, Teilfinanzplan, Bezirke Einzeldarstellung, Bezirke Produktgruppen, Ergebnisplan Produktbereichssumen, Finanzplan Produktbereichssummen), Staus (API), Veranstaltungen der Stadt Köln (API), Geodaten (Stadtbezirke, Stadtteile, Stadtteilshapes, Stadtbezirksgeometrie).
Die Plattform Offenes Köln bietet Open Data »von unten« und stellt Inhalte aus dem zur Kölner Stadtrat und anderen lokalpolitischen Gremien über eine offene API zur Verfügung. Darüber hinaus finden sich im Blog von Offenes Köln unter dem Stichwort Datendienstag weitere interessante Datensätze, die im Sinne von Open Data aufbereitet wurden.
Ein spezielles Open-Data-Angebot liefern auch die nordrhein-westfälischen Bibliotheken, die ihre Kataloge (also bibliografische Metadaten) über offene Schnittstellen bereitstellen. Dazu zählen auch die Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek, die sportwissenschaftliche Bibliothek der Sporthochschule Köln und die Bibliothek der Fachhochschule Köln.
Die Landesdatenbank NRW ist das statistische Informationssystem des Landes Nordrhein-Westfalen. Hier findet man zahlreiche statistische Datensätze sowie Wahlergebnisse. Tabellarische Daten können grundsätzlich als CSV, EXCEL und HTML abgerufen werden. Die Plattform basiert auf der Software GENESIS, die auch eine Webservice-Schnittstelle (SOAP) für den automatisierten Datenabruf bietet. Alle Daten unterliegen einer offenen Attribution-Lizenz, d.h. nur die Quelle muss angegeben werden.
Das statistische Bundesamt betreibt, wie auch die Landesdatenbank NRW, eine umfangreiche Statistik-Plattform, auf der sämtliche tabellarische Daten als CSV, EXCEL und HTML abgerufen werden können. Die Plattform basiert auf der Software GENESIS, die auch eine Webservice-Schnittstelle (SOAP) für den automatisierten Datenabruf bietet.
Pegelstände, Wassertemperatur, Niederschläge und Gewässergüte für NRW können seit Anfang 2013 als Rohdaten von einer gemeinsamen Download-Seite herunter geladen werden. Die Nutzungsbedingungen sind eher restriktiv und ggf. mit dem LANUV (Landesamt für Natür, Umwelt und Verbraucherschutz NRW) zu klären.
Das Projekt Open Weather Map bietet über seine API den Zugriff auf die Daten von über 40.000 Wetterstationen an, auch aus dem Kölner Umland. Die Lizenz ist offen.
Nicht zuletzt bietet das OpenStreetmap-Projekt einen riesigen Bestand an nutzergenerierten, offen lizenzierten Geodaten. Neben Daten-Downloads gibt sogar zwei APIs zur Auswahl (nämlich die API v0.6 und die Overpass API).